Schatzkammern – Begehbare Schränke

Wer schon einmal in den Genuss eines begehbaren Kleiderschrankes gekommen ist, wird sich nur sehr schwerlich wieder an eine konventionelle Schranktürenparade gewöhnen können. Eine einzige Tür – und die ganze Welt der eigenen Garderobe strahlt quasi um die Wette und wartet auf ihren Einsatz. Begleiten Sie uns in verschiedene private Schatzkammern und lassen Sie sich inspirieren.

Schatzkammern gab es schon in der Antike. Hier waren es aber eher ganze Häuser, die wertvolle Gegenstände beherbergten. Aus ihrer lateinischen Bezeichnung Thesaurus entstand später das Wort Tresor. Bevor für jeweils bedeutende Schätze eigene Aufbewahrungsstätten wie Bibliotheken für Bücher oder Banken für Münzen geschaffen wurden, waren sie in entsprechenden Sicherungskammern in Festungen, Burgen und Palästen aufgehoben worden. Weiterlesen

Zehn Ratschläge für den Innenhof

  • Soll der Innenhof bepflanzt werden, und sei es auch nur in Teilen, ist darauf zu achten, dass das Grün nicht zu nah an möglichen Glaswänden steht. Das Fensterreinigen sollte jederzeit ohne vorherigen Rückschnitt möglich sein. Auch auf den Scheiben abknickende Blätter und Triebe sind von innen alles andere als schön.
  • Bei einer Bepflanzung ebenfalls wichtig ist die richtige Auswahl des Grüns je nach Standort und Himmelsrichtung.
  • Ein dritter Aspekt sind die Sichtachsen. Möchte ich einen freien Blick auf das gegenüberliegende Innere haben oder eben gerade nicht, weil dort vielleicht Bad, WC oder Schlafzimmer sind.
  • Im Falle von blühenden Grünpflanzen ist es ratsam, diese im Dialog mit Farbakzenten in den angrenzenden Räumen auszuwählen. Eine farbige Innenwand, ein Teppich oder sonstige farbige Textilien bekommen somit ein Pendant in der unmittelbar angrenzenden, freien Natur.
  • Entlang von bodentiefen Verglasungen ist eine Drainage mit Gitterrosten sinnvoll, damit bei Niederschlägen nicht zuviel Wasser und somit Schmutz hoch spritzt.
  • Selbst im kleinsten Patio sollte man an eine Begehbarkeit in Form von Trittsteinen oder Ähnlichem für alle Eventualitäten sorgen.
  • Wie für den Vorgarten gilt auch hier: Eine Schotterwüste mit Gipsbrunnen ist weder japanisch noch ökologisch.
  •  Ein Patio muss nicht rundherum komplett aus Glaselementen bestehen. Wandelemente können nicht nur das Gesamtbild auflockern, sondern auch gewollte Intimität schaffen. Mit einer besonderen Oberfläche in Form von außergewöhnlichem Material oder einer mutigen Farbgebung werten Sie diesen Teilbereich des Hauses zusätzlich auf.
  • Der bei Tag eintretende Lichteinfall in den Hausinnenbereich muss nicht mit der Dunkelheit enden. Eine sorgfältig geplante Illumination lässt den Patio auch spätabends noch strahlen.
  • Ist keine Bepflanzung geplant, die über die Höhe der Architektur hinaus wächst, kann über eine Art von Bespannung oder mobiler Verschattung wie horizontalen Raffrollos nachgedacht werden, die eine übermäßige Sonneneinstrahlung mit ihren Nebenwirkungen wie Ausbleichen und Überhitzen verhindern.
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Innehöfe – Schönheiten hinter Mauern

Wer kennt sie nicht, die gerade auf Mallorca oder im Festlandsspanien so verbreiteten Patios, die jeder für sich immer wieder einen besonderen Blick wert sind. Sind derlei Innenhöfe in Italien zumeist nur bei großen Palästen anzutreffen, gibt es sie in Spanien, vor allem in Andalusien, auch bei kleineren Wohnhäusern. In Cordoba gibt es sogar jedes Jahr einen Wettbewerb um die schönste Anlage, wo es aber wohl mehr um die botanische Aufhübschung als um die seit Jahrhunderten vorgegebene Architektur geht. Wir wollen uns aber eben mit letzterer beschäftigen und sehen, welche Besonderheiten wir in unserer Zeit übernehmen oder neu interpretieren können.

Wie so oft fängt alles in der Antike bei den Römern oder Griechen an. Dieses Mal sind es die Hellenen, bei denen vierseitig von Säulen umgebene Höfe innerhalb von herrschaftlichen Häusern als Peristyl bezeichnet wurden. In den christlichen Kirchen der Romanik und Gotik bildeten dann derlei Säulengänge um einen offenen Innenhof oft den Kreuzgang. Auf mittelalterlichen Burgen ergab sich die geometrische Form von Innenhöfen noch zwangsläufig aus der vorgegeben Topografie der Anlage. In Zeiten der Renaissance und des Barocks kehrt sich die Rangfolge beinahe um. Der Innenhof als zentraler Zugang zum Palast als Wohnanlage wird zum beherrschenden Stilelement, dem sich die umgebenden Gebäudeteile unterzuordnen hatten. Weiterlesen

DER BAUVERTRAG IN DER INSOLVENZ – EIGENTLICH KEIN GRUND ZUR PANIK!

Wo gebaut wird, sind Probleme und Streitigkeiten oft nicht weit. In den meisten Fällen sind dies zum Einen Streitigkeiten über die dem Unternehmer zustehende Vergütung, zum Anderen Streitigkeiten um die Frage von Mängeln an der Bauleistung oder zeitlichen Verzögerungen des Projektes. In manchen Fällen aber geht es gar um die Insolvenz des beauftragten Bauunternehmens.

In solchen Fällen ist es zunächst einmal wichtig, dass der Bauherr Ruhe bewahrt. Oft wird nämlich dann hoppla hopp und völlig unüberlegt ein anderer Unternehmer zur Fertigstellung der Leistung gesucht und beauftragt. Dabei gilt zunächst einmal der Grundsatz, dass die Insolvenz des Bauunternehmers das Vertragsverhältnis nicht auflöst oder beendet. Der Vertrag besteht insoweit unverändert fort. Beide Seiten – also auf der einen Seite der Insolvenzverwalter, auf der anderen Seite auch der Bauherr – sollten sich dann in Ruhe überlegen, ob sie eine Fortführung beabsichtigen oder eine Beendigung des Vertragsverhältnisses ins Auge fassen.

Die Variante des Weiterbauens durch den ursprünglichen Unternehmer hat für den Bauherrn den entscheidenden Vorteil, dass es zum Einen ohnehin schwierig ist, kurzfristig einen anderen Unternehmer zu finden, zum Anderen die wenigsten Unternehmer bereit sind, eine angefangene Leistung fertigzustellen. Auf der anderen Seite stellt sich natürlich die Frage, ob ein von der Insolvenz bedrohtes Unternehmen überhaupt noch werthaltige Gewährleistungsansprüche auf die erbrachte Leistung bieten kann. Wenn es im Hinblick darauf doch zu einer Trennung, also zu einer Beendigung des Vertragsverhältnisses vor Fertigstellung kommt, ist es zunächst einmal wichtig, dass der Bautenstand sauber dokumentiert wird. Hier muss ja nachher die Leistung auch sauber abgerechnet werden können. Dafür muss genau festgelegt werden, bis wo der alte Unternehmer und ab wann der neue Unternehmer Leistungen erbracht hat. Dies zum Einen für die an den Insolvenzverwalter zu zahlende Vergütung für die ursprüngliche Leistung, als auch bezogen auf die Trennung der Gewährleistungsansprüche zwischen altem und neuem Unternehmer. Schließlich besteht aber gegebenenfalls auch noch der entsprechende Anspruch auf Erstattung der so genannten Fertigstellungsmehrkosten, also der Kosten, die die Fertigstellung durch ein Drittunternehmen teurer geworden ist, als Forderung zur Insolvenztabelle.… zum Artikel

IM FALLE EINER INSOLVENZ: DIE BAUFERTIGSTELLUNG- UND BAU-GEWÄHRLEISTUNGSVERSICHERUNG

Jeder Bauherr geht zunächst einmal davon aus, dass der Baupartner zuverlässig ist und das Projekt zu Ende bringt, doch das kann ein Trugschluss sein. Wenn der Baupartner Konkurs anmeldet, werden die Bauleistungen einstellt. Für jeden Tag, an dem der Bau ruht, zahlt der Bauherr trotzdem Zinsen. Ganz abgesehen von den Mehrkosten für die in Eile geschlossene Beauftragung weiterer Unternehmer. Eine Baufertigstellungsversicherung kann vor den Mehrkosten schützen.

Wer ein Haus baut, nimmt seine Zukunft in die Hand. Damit aber aus einer Baustelle wirklich ein bleibender Wert wird, muss Sicherheit an erster Stelle stehen. Schnell passieren beim Bau Fehler. Die Behebung von Mängeln kostet im Durchschnitt zwischen drei und zehn Prozent der eigentlichen Bausumme. Hierbei kann eine Versicherungsgesellschaft mit der Baugewährleistungs-Versicherung wirksamen Schutz bieten. Diese Versicherung übernimmt damit das finanzielle Risiko der Mängelbeseitigung für einen Bruchteil der Bausumme. Zugleich profitieren Sie von einer gutachterlichen Baubegleitung, die die Entstehung von Mängeln minimiert und die Bauqualität steigert. So können Sie sich als Bauherr voll und ganz auf die Fertigstellung Ihres Traumhauses konzentrieren.

Was ist versichert?
Versichert ist Ihr Bauvorhaben Versicherungsnehmer ist Ihr Bauträger/Generalübernehmer

Welche Leistung erhalten Sie?
Behebung der versicherten Baumängel nach Bauabnahme durch Ihren Bauunternehmer Direktanspruch an die Versicherungsgesellschaft bei Insolvenz des Bauunternehmers Baubegleitende Qualitätsprüfung Fertigstellung des Bauvorhabens bei Insolvenz des Versicherungsnehmers/Bauunternehmers Übernahme möglicher Mehrkosten für die vertragsgemäße Fertigstellung bis zur Versicherungssumme Wer ein Haus baut, hat viele Formalitäten zu erledigen. Nicht so bei der Baugewährleistungs-Versicherung. Diese schließen wir immer direkt mit Ihrem Bauträger oder Generalübernehmer ab. Versichert ist und bleibt aber Ihr Objekt. Die Baugewährleistungs-Versicherung schützt Ihr Objekt bis zu fünf Jahre nach Bauabnahme. Sollten in dieser Zeit erstmalig bautechnische Mängel auftreten, ist Ihr Bauunternehmer dagegen versichert. Grundsätzlich werden die anfallenden Kosten dabei direkt an Ihren Bauunternehmer erstattet. Dieser bleibt damit Ihr direkter Ansprechpartner. Es erfolgt eine qualifizierte Baubegleitung. Unabhängige Experten begleiten Ihr Bauvorhaben.… zum Artikel