Zehn Ratschläge für den Vorgarten – Visitenkarte vor dem Haus

 

  •  Nehmen sie den Vor-Garten wörtlich: Er dient nicht nur dem Zutritt zu Ihrem Haus, sondern auch zu Ihrem Garten und sollte auch optisch mit ihm in Verbindung treten.
  • Versuchen Sie nicht, große Vorbilder im Kleinformat zu imitieren. Ein gewundener Weg über eine Luftlinie von fünf Metern macht noch keine Parkallee.
  • Machen Sie sich im wahren Wortsinn ein Bild von der Lage zu verschiedenen Tageszeiten. Sind demzufolge Sonnenanbeter oder Schattenpflanzen angeraten.
  • Konzentrieren Sie sich auf drei geeignete Pflanzenarten, eventuell in verschiedenen Varianten, oder eine Blütenfarbe von diversen Sorten.
  • Übernehmen sie ruhig –falls vorhanden- farbige Akzente des Hauses bei der Bepflanzung, um dadurch eine visuelle Überleitung zu schaffen.
  • Seien Sie mutig bei Kontrasten: Eine sogenannte Bauhaus-Architektur verlangt nicht automatisch einen kubistischen Bewuchs.
  •  Denken sie an die Vorgartenarbeit „unter Aufsicht“ von Passanten: Pflegeleichtigkeit ist angesagt, aber ohne Vorrangigkeit von Pflasterflächen oder Kiesfeldern.
  • Sichtschutz ist ratsam, aber der Eingangsbereich sollte nicht einbrecher-freundlich versteckt sein.
  • Thema Mülltonnen: Nah am Haus gelegen, erleichtern sie das gelegentliche Befüllen, nah an der Straße entsprechend das Entleeren.
  • Eine wettergeschützte Sitzmöglichkeit ist multifunktional: Für wartenden Besuch, vorzeitig eintreffende Kinder, Abstellmöglichkeit für Einkaufstaschen oder Pakete, Nachbarschaftsplausch, jahreszeitliche Dekoration…
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­­Zehn Ratschläge für Ihre Gartenmöblierung

  •  Für viele die atmosphärisch schönste Zeit im Garten ist die beginnende Dämmerung. Haben Sie das Glück, dass die Strahlen des Abendrotes irgendeinen Winkel Ihres Gartens in glühendes Orange tauchen, so planen Sie genau hier einen festen Sitz- oder besser noch Liegeplatz für den täglichen Sundowner. Es wird Ihr Lieblingsplatz werden!
  • Selbst wenn es heute wetterfeste Bezugsstoffe gibt, so dass man die Polster auch bei Regen draußen belassen kann, so sind weiche Kissen aus natürlichen Materialien optisch und haptisch erst das Tüpfelchen auf dem i einer Sitzlandschaft. Um diese jedoch schnell in trockene Sicherheit zu bringen zu können, sollte – gern in der Nähe – eine wetterfeste Lagermöglichkeit vorhanden sein.
  • Ein Regenguss kurz bevor die Gäste kommen – in diesem Falle zahlt sich eine Tischplatte aus wasserabweisendem Naturstein aus. Diese ist schnell mit einem Gummiabzieher wieder komplett trocken. Legt man eine Tischdecke auf noch feuchtes Holz, zieht die Feuchtigkeit in die Decke, im ungünstigen Fall verbunden mit Ausfärbungen. Bei wetterfesten Polstern auf Holzstühlen ist dies unerheblich.
  • Möchten Sie es rund um Ihre Sitz- oder Liegeplätze bunt blühend haben, sollten Sie sich auf Pflanzen konzentrieren, die nicht als „must-visit“ für Wespen gelten. Speisen und Getränke locken genug ihrer Artgenossen an.
  • Sollte Ihr Garten ausreichend großzügig bemessen sein, ist es ratsam, an der Grundstücksgrenze, am besten an einer Ecke, eine kleine befestigte Fläche zu schaffen, auf der mit beliebiger Möblierung die Möglichkeit der distanzierten Aussicht auf Ihr Haus gegeben ist. Die neue Perspektive fördert ungeahnte Gartenideen.
  • Ein Esstisch im Freien wird nur ausgiebig genutzt, wenn er in unmittelbarer Nähe der Garten- bzw. Terrassentür liegt. Muss man stets erst Tabletts bemühen, um auch kleine Mengen an Equipment, Speisen und Getränken an den Tisch zu bringen, verliert der Essplatz schnell an Attraktivität.
  • Bei hochwertigen Gartenmöbeln gibt es maßgeschneiderte Überwinterungs-Hussen in passenden Tönen. Durchsichtige Plastikhüllen, schlimmstenfalls mit Blümchendruck, verursachen nicht nur „Augenkrankheiten“, sondern sind aufgrund ihrer nicht angepassten Größe auch windanfällig.
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­­Zehn Ratschläge zur Bäderplanung | Zum Traumbad

  • Klären Sie im Vorfeld grundlegende Einstellungen: Sind ein Duscher oder Bader? Ist ein WC im Bad integriert oder separat? Soll der Raum rein zweckdienlich sein oder mit Aufenthaltswert? Nutzen Sie das Bad allein oder parallel?
  •  Planen Sie Fliesen akzentuiert ein, da wo sie wirklich nötig sind. Je mehr verputzte Wandflächen verbleiben, desto besser kann Feuchtigkeit absorbiert werden.
  • Großformatige Kacheln wirken nur großzügig, wenn sie nicht zu oft angeschnitten werden müssen, also genügend in Originalgröße verbaut werden können.
  • Beachten Sie bei der Lichtplanung, dass Sie vor einem Spiegel IM Licht, nicht UNTER der Lichtquelle stehen.
  • Kleinformatige Bodenfliesen sorgen durch mehr Fugenanteil für höhere Rutschhemmung.
  • Lassen Sie grundsätzlich Fliesenpläne anfertigen, um notwendige Schnitte exakt zu planen. Von der Wandmitte gleichmäßig zu den Seiten gekachelte Wände mit jeweils gleichen Anschnitten in den Ecken sorgen für optische Ruhe.
  • Sorgen Sie auch für harmonische Übergänge von vertikalen Wandfugen in Bodenfugen, gegebenenfalls durch eine bündig gekachelte Fußleiste aus dem gleichen Material wie der Bodenbelag.
  • Eine kleine, aber frei begehbare Dusche ist bequemer als eine großzügige Kabine, die beim Öffnen stets zu einem Temperatursturz führt und wesentlich pflegeintensiver ist.
  • Bei einer möglichen Farbgestaltung sind auch Textilien wie Handtücher oder Bademäntel mit einzubeziehen.
  • Gibt es das Platzangebot irgendwie her, sollte zumindest auf der Gästetoilette ein Wandurinal mit Deckel eingeplant werden.
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ZEHN TIPPS für gutes Licht

Licht schafft Atmosphäre. Doch eine richtige Beleuchtung will gut geplant sein.

  • Nur relativ hohe Decken vertragen auch eine mittige Hängeleuchte, die unabhängig von der Möblierung den Raum großzügig ausleuchtet.
  • Wählen sie dimmbare Leuchten, damit sie von „Putzlicht“ auf „Wohlfühllicht“ umstellen können.
  • Zu viele eingelassene Deckenspots, die „ziellos“ nach unten leuchten, vermitteln oft den Eindruck eines Ausstellungsraumes, nicht eines Wohnzimmers.
  • Um ein nachträgliches Zuleitungschaos unter der Decke zu verhindern, hilft eine nur minimal abgehängte Decke mit Abstand zu den Wänden. Sehr wirkungsvoll: Eine farblich abgesetzte Hohlkehle zwischen Platte und Decke.
  • Mehrere gezielt auf Möbel, Bilder oder Gegenstände ausgerichtete Spots bringen positive Dramatik in die Lichtinszenierung.
  • Ein langer Esstisch sollte auch in der Länge und nicht nur in der Mitte ausgeleuchtet werden. Dabei sollte(n) die Leuchte(n) nicht zu hoch (Blendung) und nicht zu tief (Blickkontakt) hängen.
  • Wenn sie nicht zu willkürlich platziert und zu hell ausgestattet werden, sind Deckenfluter eine effektive Lösung für eine dezente Allgemeinbeleuchtung des Raumes.
  • Für alle Arbeitsbereiche gilt: Bei Rechtshändern kommt das Licht von links, bei Linkshändern von rechts.
  • Die Diele sollte bei erwartetem Besuch nicht stockdunkel sein, sondern mit gedämpftem Licht einladen, bei Begrüßung und Verabschiedung jedoch ruhig hell und freundlich.
  • Auch im Gäste-WC erleichtert eine schwache Grundbeleuchtung dem Gast die Orientierung.
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ZEHN Tipps für ein aufgeräumtes Kinderzimmer

Die Zimmer Ihrer jugendlichen Mitbewohner sehen immer aus wie
ein Schlachtfeld?

  • Gewöhnen Sie das Kind schon früh an das Sortieren von unterschiedlichen Spielsachen wie Bausteine, Autos, Puppen, Malutensilien, Brettspiele usw.
  • Regale mit Aufbewahrungsboxen in gleicher Größe und Farbe bringen optische Ruhe. Auswechselbare Beschriftungsfelder helfen aber erst nach der Einschulung. Bis dahin sollte man transparente Plastikboxen benutzen, deren sortierter Inhalt auch von Kleinkindern erkannt werden kann.
  • Wie im Kindergarten sollten auch im Kinderzimmer abends vor dem Schlafengehen die einzelnen Spielsachen weggeräumt werden, um am nächsten Tag nicht in einem Chaos aufzuwachen. Es sei denn, es wird etwas gebaut oder gebastelt, was noch nicht fertig geworden ist.
  • Lassen Sie keine Müllberge entstehen. Auch die tägliche Entsorgung von entstandenem Abfall kann sehr früh durch das Aufstellen eines kleinen Behältnisses hierfür angewöhnt werden.
  • Während der Hausaufgaben haben Spielsachen auf dem Schreibtisch nichts zu suchen. Eine Erledigung der Arbeiten am Ess- oder Küchentisch ist nur sinnvoll, wenn auch hier keine Ablenkung zum Beispiel durch Radio oder Fernsehen gegeben ist.
  • Einmal in der Woche sollte ALLES weggeräumt werden für eine gründliche Reinigung  – durch wen auch immer. Das verhindert Wollmäuse, hohes Hausstaub-Aufkommen und sonstige Hygiene-Probleme.
  • Topfplanzen neigen zu Schädlingsbefall und sind daher für Kinderzimmer nur mäßig geeignet.
  • Ein tagsüber „gemachtes“ Bett unterstreicht gerade bei kleineren Kindern die Zeremonie des abendlichen Zubettgehens.
  • Üben Sie mit dem Kind ein, dass nicht gleichzeitig auf mehreren „Spielplätzen“ gespielt, sondern sich wenn möglich auf eine Betätigung nach der anderen konzentriert wird, ruhig mit zwischenzeitlichem Wegräumen der nicht mehr benötigten Spielsachen.
  • Im Gegensatz zu einem Erwachsenen-Kleiderschrank sollte ein Kinder-Wäscheschränk ständig nach zu kleinen Stücken durchforstet und diese aussortiert werden, damit stets ein schneller Überblick gewährleistet ist.

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