Gut Rosenberg

InnenansichtDer Prophet im eigenen Land – Sie wissen bestimmt sofort, was ich meine. Dies gilt wohl auch für die AKADEMIE FÜR HANDWERKSDESIGN DER HANDWERKSKAMMER AACHEN – GUT ROSENBERG im beschaulichen Stadtteil Horbach. Während die Akademie in den beiden Landesteilen mit der traditionell höchsten Handwerkerdichte, Süddeutschland und Norddeutschland, in den entsprechenden Kreisen sehr bekannt und angesehen ist, ist Ihr Bekanntheitsgrad in der Heimat in Relation gesehen eher gering. Dies nachhaltig zu verändern hat sich die derzeitige Leiterin Frau Dr. Petronella Prottung auf die Fahne geschrieben.

Innenhof

Direkt an der Hauptstraße in Horbach gelegen, aber durch eine fensterlose Außenmauer zu ihr abgeschottet, wird die Akademie auch diesbezüglich leicht übersehen. Über einen großen Torbogen in einem Seitenflügel gelangt man in den umschlossenen Innenbereich des beeindruckenden Vierkanthofes mit einer großen Rasenfläche in der Mitte. Erstmals bereits im Jahr 1274 in einer Kaufurkunde mit dem Karlssiegel erwähnt, war es lange Zeit vom Kölner Erzbischof als Lehen dem Jülicher Adelshaus Heyden zur Nutzung gewährt.… zum Artikel

AUFSTIEG ODER ABSTIEG Treppen im Wandel der Zeit

Stufenbrunnen Chand Baori (Indien)

Kein Bauteil kann ein Haus mit mehr als einer Ebene eindrucksvoller in Szene setzen als eine Treppe. Ist beim Möbelbau der Entwurf eines Stuhles die Königsdisziplin, so kann die Planung und Ausführung einer Treppe zum Ritterschlag für den Architekten werden. Nicht umsonst assoziieren wir bei manchen berühmten Treppenanlagen auch direkt den Namen ihres Architekten oder Baumeisters.

Stadtbibliothek Stuttgart
Sehr früh schon bekamen Stufentreppen als Überwindung eines Höhenunterschiedes neben ihrem praktischen Sinn auch kulturelle Bedeutung. Zunächst waren einfach nur Kerben in Baumstämme gehauen oder ausgetretene Pfade an Hängen entsprechend mit Hand zu bequemen Stufen nachmodelliert worden. Statt sich beidseitig festhalten zu müssen, konnten unsere Urahnen ihre nun freien Hände zum Transportieren von Dingen benutzen – hoch wie auch hinunter. Aber bereits um 10.000 vor unserer Zeitrechnung war in der Osttürkei die bisher älteste bekannte Treppenanlage bei Göbekli-Tepe errichtet worden, die nicht nur einfach für den Auf- oder Abstieg von Menschen gebaut worden war, sondern zugleich auch einen repräsentativen und somit kulturellen Zweck erfüllt hatte.… zum Artikel

Menschenpflichten

Menschenpflichten

Menschenrechte! Menschenpflichten? Oh wohl, auch diese gibt es. Und ohne das Zusammenwirken dieser Beiden ist eine funktionierende Gesellschaft nicht möglich. Wer Rechte einfordert, muss auch Pflichten eingehen, sonst gerät das menschliche Miteinander aus den Fugen. Diesen eigentlich selbstverständlichen Sachverhalt noch einmal im besten Wortsinn plakativ der Öffentlichkeit vor Augen zu führen, ist das Ziel des Projektes MENSCH!, das zur Zeit in aller (Aachener) Munde ist.

Am 1. September 1997 stellte das sogenannte InterActionCouncil mit dem damaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, eine „Erklärung zu den Menschenpflichten“ der Weltöffentlichkeit vor. Angelehnt an die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“, auch UN-Menschenrechtscharta genannt, die am 10. Dezember 1948 in Paris von der Generalversammlung der Vereinten Nationen genehmigt und verkündet wurde, soll mit der Erklärung zu den Menschenpflichten an jeden Einzelnen appelliert werden, respektvoll und menschlich miteinander umzugehen. In 18 Artikeln werden verantwortungsbewusstes Handeln und verantwortungsvoller Umgang mit Mensch, Tier und Natur thematisiert. Gleich der erste Artikel bringt es auf den Punkt: „Jede Person, gleich welchen Geschlechts, welcher ethnischen Herkunft, welchen sozialen Status’, welcher politischen Überzeugung, welcher Sprache, welchen Alters, welcher Nationalität oder Religion hat die Pflicht, alle Menschen menschlich zu behandeln.“ In Zeiten, in denen ganz aktuell einige politische Strömungen in Europa Menschen kategorisieren und ausgrenzen wollen, haben sich die Initiatoren des Projektes MENSCH!… zum Artikel

10 Tipps zur Garten-Frühjahrskur

Blumen auf einer Wiese

Zehn Tipps zur Garten-Frühjahrskur

  • Laubgehölze können bereits im Winter ausgelichtet und zurückgeschnitten werden, Obstgehölze besser erst zum Ende des Winters, da deren Schnittstellen empfindlicher sind.
  • Rosen werden erst mit der Forsythienblüte zurückgeschnitten, auch wenn sie bereits aufgrund milder Witterung ausgetrieben haben.
  • Sommerblüher sollten bis Ende März beschnitten werden. Je stärker der Rückschnitt ausfällt, umso üppiger ist der neue Austrieb.
  • Überwinterte Kübelpflanzen möchten schon mal tagsüber Sonne tanken können, nachts jedoch vorsichtshalber wieder ins Haus zurückgeholt werden.
  • Rasenflächen sollten jetzt vertikutiert werden, damit sie vor der neuen Wachstumsperiode noch etwas Ruhe zum Regenerieren haben.
  • Zwecks Frostschutz auf den Beeten belassenes Herbstlaub muss nun entfernt werden, um Licht und Luft an das Erdreich zu lassen und Schimmelbildung zu verhindern.
  • Die oberste Schicht von Zier- und Nutzbeeten wird erstmal nur aufgelockert, damit sich der Boden besser erwärmen, Feuchtigkeit aufnehmen und atmen kann.
  • Frühlingszeit ist Düngezeit. Dabei sind aber die jeweiligen Bodenverhältnisse zu beachten, um Überdüngung oder Übersäuerung zu verhindern.
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Die Verkehrssicherungspflicht ist auch ein Fall für die Versicherung

Michael-Foellmer

Michael Foellmer

info-SymbolWenn Sie Eigentümer einer selbstbewohnten Immobilie oder Besitzer eines vermieteten Ein-/ Zwei- oder Mehrfamilienhauses sind, so haften Sie alleine schon aus dem Besitz der Immobilie heraus. Auch für alle anderen Schäden besteht Haftung nach § 823 BGB und der daraus abgeleiteten Verkehrssicherungspflicht.

Neben der Gebäudeversicherung ist die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht oder aber die Privathaftpflicht-Versicherung für Eigentümer von Wohneigentum und für Eigentümergemeinschaften ein absolutes Muss und schützt Sie vor unvorhersehbaren Schäden. Dazu gehören auch die Verkehrssicherungspflichten. Der Immobilienbesitzer haftet grundsätzlich für Schäden, die im Zusammenhang mit der fehlerhaften Errichtung oder mangelhaften Unterhaltung einer Immobilie stehen, „aus vermutetem Verschulden“ (§ 836 BGB).
Was bedeutet das für Sie? – Kommt es durch den Einsturz oder die Ablösung von Teilen Ihres Gebäudes zu Schäden an Menschen oder Sachen, so haften Sie, egal ob Sie eine Schuld trifft. Es sei denn, Sie haben zur Schadenvorbeugung die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beachtet und können dies auch beweisen!… zum Artikel