Gerade in großen Städten, wo Freiflächen zu ebener Erde häufig Mangelware sind, erfordern die Entwicklung und die Sicherung von urbanem Grün eine gewisse Kreativität. Kein Wunder also, dass Fassadenbegrünung ein wachsender Berufszweig ist. Denn: Vertikale Gärten und Grünflächen sind weit mehr als schickes Schmuckwerk… Weiterlesen
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NOBBI´S ZÜNDELHÖLZER



Am Eingang zum Atelier erwarten uns gleich zwei Nice Guyes: Der allgegenwärtige Käpten Nobbi in Form eines freundlich dreinblickenden Affen, gemalt auf Holz, und sein lebendiger Schöpfer, der Stolberger Künstler Paul Sous. Um es direkt vorweg zu schicken: Nicht verwandt oder verschwägert mit der Würselner Künstler-Dynastie um Albert Sous. Das Pseudonym ist aber nicht gewählt, um diese Assoziation erst gar nicht zuzulassen, sondern stammt noch aus der Street-Art-Periode des Künstlers, in der ein Phantasiename gleichsam die Visitenkarte war und ist. Aber bei Paul Sous ist die Namensgebung noch etwas komplexer. Schon als kleines Kind träumte er von einem Affen als Haustier.
Lebend, nicht als Plüschtier. Da dies natürlich auf elterliches Unverständnis stieß, musste er mit Letzterem vorlieb nehmen. Und mit Büchern über Affen, und mit Bildern und mit Postern und allem, was ihm mit seiner Affenliebe in die Hände kam. Als er dann später eine Abbildung von einem Affen im Matrosenoutfit sah, war ihm klar, dass sein Affe in Zukunft auf jeden Fall ein Käpten sein sollte, und zwar in Primaten-Schriftform. Der Namenszusatz Nobbi war dann einem anderen Zufall geschuldet. Seitdem ist Paul Sous Käpten Nobbi und Käpten Nobbi Paul Sous.
Wer meint, er müsse zuhause mal wieder gründlich aufräumen, war noch nicht in Paul Sous’ Atelier. Für so manchen Ordnungsliebhaber mag es ein optischer Alptraum sein, für entdeckungsfreudige Stöberseelen (wie mich, d.V.) ist es das wahre Paradies. Man mag sich gar nicht ausmalen, was es sicherlich auch noch hinter oder unter diesen ganzen offen-sichtlichen Fundstücken zu entdecken gibt. Wunderbar.
Dabei hat die Grundeinstellung von Käpten Nobbi ja auch durchaus auch noch einen umweltpolitischen Sinn: „Nicht wegschmeißen, da kann man noch was mit machen“ ist sein kreatives Credo. Es geht ihm nicht nur darum, künstlerisch tätig zu sein, sondern dabei auch die Lebensdauer von eigentlich in der primären Nutzung abgelaufenen Gegenständen zu verlängern, ihnen also ein zweites Leben einzuhauchen. Nicht direkt, aber irgendwann. Dann, wenn es passt. In dieser Situation zu wissen, wo genau man nachgucken muss, um das Asservat zu finden, das zeugt von weitaus mehr Organisationstalent, als ein Bücherregal nach irgendwelchen philatelistischen Kriterien einzuräumen. Nobbi schafft das. Wo genau liegt das Holzbrett mit der bestimmten Patina, die exakt zu dem beabsichtigten Motiv passt? Eine neue, makel- aber auch ausdruckslose Platte vom Stapel nehmen kann jeder. In welcher Kiste sind die ausgeschnittenen Wortschnipsel, die in diesem Moment für eine Collage benötigt werden? Nobbi findet sie, und nebenbei noch Anderes. In lockerem Plauderton erzählt Paul Sous bei unserem Atelierbesuch von seinem ersten Bild, für das er 50 DM (Deutsche Mark) in einem Sparschwein bekommen hat. Da war er in der dritten Grundschulklasse in Stolberg und hatte den 2.Platz bei einem Malwettbewerb der damaligen Aachener Volksbank gemacht. „An diesem Tag hat es bei mir „Klick“ gemacht, und ich wusste, dass ich Kunst machen will.“ Später auf der Gesamtschule in Eschweiler absolvierte er zwei Schulpraktika in der Deko-Abteilung eines großen Möbelhauses und in einer Werbetechnikfirma und produzierte nebenbei bereits Aufkleber und T-Shirts mit Schablonenbildern für sich und Freunde. Alles im Nachhinein schon sehr vorausschauend festgehalten auf Fotos und Videos. Nach seiner Ausbildung zum Schilder- und Lichtreklamehersteller traute Paul Sous sich mit 20 Jahren erstmals, seine Arbeiten auf der Kunstroute „Kunst auf dem Weg“ 2010 in Stolberg der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Seinen eigenen Weg ging er beharrlich weiter, indem er zunächst sein Fachabitur in Gestaltung am Berufskolleg in Aachen abschloss und danach ein Studium im Fach Handwerksdesign an der Akademie Gut Rosenberg der Handwerkskammer Aachen (siehe auch AQUIS CASA Heft 9) absolvierte, welches er 2017 mit Examen und einem Designpreis sehr erfolgreich beendete. Im selben Jahr entschloss sich nunmehr Käpten Nobbi, seiner Leidenschaft weiter zu folgen und sich als Künstler selbständig zu machen, nachdem er bis dato seit seiner ersten Präsentation bereits fast 80 Einzel- und Gruppenausstellungen gemacht hatte. Immer wieder entdecken wir während des Gesprächs beim ungezielten Umherschauen neue Versatzstücke, welche irgendwann einmal ihren Einsatz hatten oder noch auf eine besondere Verwendung warten. Und immer ist es diese eigentlich ernste Botschaft, die mit einem Augenzwinkern daherkommt und den Betrachten- den verständnisvoll schmunzeln lässt, die aber umso eindringlicher nachwirkt. Zum Beispiel beim kreisrunden Kaugummi-Objekt. Nur relativ kurz im Genuss, jedoch jahrelang auf Gehsteigen und somit auch unter Schuhen klebend, haben Kaugummis eine große Diskrepanz zwischen Verwendungs- und Lebensdauer. Also ließ Paul Sous unzählige bunte Kaugummikugeln von Freunden und Verwandten kauen und die ausgespuckten Exemplare sammeln, klebte die nunmehr blassbunten Relikte dicht an dicht auf einen runden, rosa umrandeten Spiegel seiner Oma und schuf ein aus der Entfernung harmlos süßliches Objekt, was erst beim näheren Betrachten und Erkennen eine Gefühlswende beim Betrachtenden bewirkt, nämlich einen leichten Ekel. Dann ist da der Einkaufswagen des Marken-Discounters NOBBI, gefüllt mit vermeintlich bekannten Konsumgütern. Nach und nach bemerkt man die optische Irreführung durch reine Adaption der Verpackung und Schreibweise: Die Lebkuchenpackung ist jetzt von Nobbi-Printen, daneben Aachen-Brand-Zwieback oder die Dosentomatensuppe von Captain Nobbi. Da sind die kleinen Tetrapack-Milchtüten, die ohne Beschriftung in unschuldigem Weiß , aber mit Drahtärmchen und –beinchen und rosa Tütü auf einer alten Spieldose ihre balletöse Runde drehen. Oder sie stehen mit Flokati beklebt als Lämmer auf einer Wiese und trinken mit Strohhalm aus einem Bach. Und immer wieder der lieb dreinblickende Affe als variiertes Schablonenbild auf Holzbretter gesprüht, der aber mal einen mit Helium gefüllten Ballon oder einen funktionierenden Wandleuchter haltend, mal ein Kaugummi aufblasend, zu einem 3D-Kunstwerk wird.
Von all diesen Eindrücken immer wieder aufs Neue abgelenkt, vergessen wir fast unsere obligatorischen 10 Fragen an den Künstler zu stellen. Aber Paul Sous und sein Alter Ego Käpten Nobbi nehmen sich bereitwillig Zeit zur Beantwortung.

Wieviel Anteil hat Käpten Nobbi inzwischen von Paul Sous übernommen?
Am Anfang war der Affe „Käpten Nobbi“. Er ist ich und ich bin er. Wir beflügeln uns gegenseitig und verstehen uns richtig gut. Mit ihm habe ich meine ersten Ausstellungen gemacht und ihn (und mich) somit unter die Leute gebracht. Im Laufe der Jahre entwickelte ich neue und unterschiedliche Bildmotive. „Käpten Nobbi“ ist als Name, als Label geblieben. Er ist auch immer mit dabei.
Kann man als Künstler unter einem Alias-Namen unbefangener arbeiten?
Die Frage kann ich gar nicht beantworten. Ich habe keine Erfahrungen damit, unter meinem eigenen Namen zu präsentieren. Der Affe „Käpten Nobbi“ erzählt die Welt aus seiner Sicht. Ihn kann ich die Dinge viel primitiver und glaubwürdiger vermitteln lassen. Er ermöglicht mir viele gute Spielräume. Alle meine Werke entstehen aus meiner Lust am Spielerischen. Insofern passt der Nobbi gut.
Können Sie sich vorstellen, auch als Paul Sous künstlerisch tätig zu werden?
Ich habe schon mal darüber nachgedacht, wie das wohl wäre. Was sich bis dahin verändert hätte und was sich dadurch verändern würde. Mag sein, dass sich das irgendwann mal ergibt oder entwickelt. Aber bis jetzt habe ich noch keine Veranlassung dazu verspürt. Paul Sous ist mit „Käpten Nobbi“ im Reinen.
Sie sind sehr vielseitig kreativ unterwegs. Gibt es Lieblings-Materialien oder -Ausdrucksformen?
Es gibt sehr viele Materialien, die ich interessant finde. Solche, die sich gut bearbeiten, verändern und für meine Zwecke (zweckentfremdend) einsetzen lassen. Am liebsten solche, die schon eine Geschichte haben. Diese bringen dann schon eine erzählerische Komponente mit. Vieles finde ich einfach. Beim Sperrmüll, auf dem Werkstoffhof oder sonst wo. Ich entscheide immer sehr spontan und aus dem Bauch raus, was ich mitnehme. Kuriose Dinge, Holzplatten oder andere Materialien, die manchmal monatelang herumliegen, bevor sie zur Gestaltungsidee werden. Ich mag aber auch Müll- und Milchtüten und andere Dinge des täglichen Gebrauchs. Form, Farbe oder Beschaffenheit müssen geeignet sein, einen neuen, anderen Blick auf was auch immer auszudrücken und zu vermitteln.
Ihr Atelier ist ein Paradebeispiel für das vielzitierte „kreative Chaos“. Wissen Sie bei einer neuen Idee noch, ob Sie zur Realisierung was und vor allem wo zwischengelagert haben?
Getreu meinem Motto „Nicht wegschmeißen, da kann man noch was mit machen“ kann man sich vorstellen, wie es in meinem Atelier aussieht. Ja, es ist ein „kreatives Chaos“ und genauso muss es sein. Diese Atmosphäre inspiriert mich. Wenn ich etwas suche, weiß ich zumindest meistens die richtige Himmelsrichtung. Wenn nicht, finde ich beim Kramen oft etwas Vergessenes, was ich dann auch wieder gut gebrauchen kann. Wenn das Chaos zu krass wird, räume ich auch gerne mal wieder auf … und finde dabei… .
Seit 2017 ist „Käpten Nobbi“ hauptberuflich tätig. Gibt es dadurch Zwänge, die ihn in seiner Arbeit in irgendeiner Weise einschränken?
Mein ganzes Leben lang wollte ich immer schon Kunst machen. Die Selbstständigkeit bringt neben der wunderbaren Selbstbestimmung natürlich auch Umstände mit sich, die manchmal anstrengend sind. Social-Media, Organisation und Ausrichtung von Ausstellungen, Buchhaltung und nicht zuletzt meine kleine Familie kosten viel Zeit. Oft ist es nicht leicht, alles unter einen Hut zu bekommen. Ich frage mich ab und zu, ob es möglich ist, dass mir die Ideen und die Kraft ausgehen könnten. Das wäre ein echter Zwang. Zum Glück glaube ich da nicht dran.
Sie haben nicht nur eine abgeschlossene Ausbildung, sondern auch ein sehr erfolgreich absolviertes Studium an der Akademie Gut Rosenberg in Aachen-Horbach hinter sich. Ist Ihnen als ehemaligem Street-Art-Künstler ein derartiger solider Hintergrund wichtig?
Ich male, frickele und baue mir meine eigenen kleinen Welten, seit ich denken kann. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Die Zeit als Street-Art-Künstler war eine weitere Stufe, meinem Bedürfnis nach persönlichem Ausdruck nachzukommen. Dass ich dieses in meiner Ausbildung zum Licht– und Reklamehersteller und in meinem Studium als Handwerksdesigner ausbauen konnte, hat sich eher glücklich gefügt. Viele Elemente, die ich in diesen Ausbildungen erlernt bzw. entwickelt habe, finden sich in meinen Werken wieder. Ich profitiere sehr von diesem „soliden Hintergrund“.
Die Kurzfilme auf Ihrer Internetseite sind sehr professionell und eindrucksvoll gemacht. Wie wichtig sind Ihnen die heute verfügbaren Medien in Bezug auf Ihre Tätigkeit?
Ohne die Medien läuft sowieso gar nichts. Hier präsentiere ich meine Kunst, promote meine Ausstellungen, knüpfe und pflege Kontakte. Es macht mir großen Spaß, kleine Videos und Storyboards für bevorstehende Ausstellungen zu entwickeln und anschließend ein Making-of oder einen After-Teaser zu drehen.
Ich bin sehr glücklich über die tolle, nicht nur mediale Vernetzung, die wir in Aachen und Umgebung haben. Es gibt viele gute Leute, die sich gegenseitig unterstützen. Für die Kurzfilme treffe ich mich meistens mit meinem Freund, dem Fotografen Paul Trienekens. Wir tauschen uns aus und entwickeln Ideen, probieren alles aus, was machbar ist. So lange, bis wir beide zufrieden sind.
Ist „Käpten Nobbi“ die logische Folge einer konsequent verfolgten künstlerischen Laufbahn oder gab es auch andere Berufsvorstellungen?
Ab irgendeinem Punkt gibt es diese logische Folge. Es war klar, dass ich einen Beruf ausüben wollte, in dem ich kreativ arbeiten kann. Ursprünglich wollte ich „Darsteller für visuelles Marketing“ werden. Da hat es aber mit der Lehrstelle nicht geklappt. Der „Licht- und Reklamehersteller“ war Plan B. Die Vorstellung, mein ganzes Berufsleben lang Busse zu bekleben und auf Häuserdächern herum zu klettern, war allerdings nicht wirklich mein Traum. Wohin mich mein Studium auf Gut Rosenberg führen würde, wusste ich damals noch nicht.
Gibt es bestimmte Orte, an denen Sie sich inspirieren lassen, oder passiert das immer und
überall im täglichen Leben?
Es passiert tatsächlich hauptsächlich immer und überall im Leben!
Paul Sous, Käpten Nobbi, vielen Dank für das Gespräch und eure Gastfreundschaft!

TEXT: Rainer Güntermann
FOTOS: Paul Sous | Paul Trienekens | Marcello Vercio
VORGÄRTEN VISITENKARTE ODER ABSTANDHALTER

Der Vorgarten ist noch gar nicht so alt wie man vielleicht meinen möchte. Erstmalig wurde in Berlin durch eine Polizeiverordnung im Jahre 1855 eine Festlegung getroffen, die den Abstand zwischen Bürgersteigen und einer neu eingeführten Baufluchtlinie regelte. Bis dahin gab es lediglich Vorschriften bezüglich des Bauabstandes zu den Nachbarn, und diese waren mehr dem Brandschutz als einer bestimmten Gestaltung geschuldet. Nun wurden aber exakte Bebauungslinien entlang der neuen Straßenzüge festgelegt und somit auch Richtlinien zur Behandlung der entstehenden Freiflächen vor den Häusern. Als Einfriedung war nur ein Gitterwerk vorgesehen, und die Flächennutzung durfte nur
Gartenzwecken dienen. Von solch einer klaren Vorgabe träumen heute einige Kommunen, würden sie doch dadurch einer derzeit immer weiter fortschreitenden Verschotterung von Vorgärten Einhalt gebieten können. Die damaligen Hausbesitzer jedoch nahmen solche stringenten Regelungen gern in Kauf, konnten sie doch im Gegenzug nach der Faustregel „Straßenbreite plus Gehwege gleich Bauhöhe“ ihre Häuser nunmehr höher und somit effektiver bauen. Die in den zahlreichen neuen Wohnsiedlungen der beiden Nachkriegsepochen entstandenen breiten Grünstreifen wurden zwar despektierlich als Hausmeister- oder Abstandsgrün beschimpft, zur Bauzeit allenfalls mit Teppichklopfstangen und Wäscheleinen bestückt, aber immerhin waren sie grün. Man konnte bolzen, bisweilen auch ein paar kleine Nutzpflanzen für private Zwecke platzieren oder im Winter einen Schneemann rollen. Die heute aufgrund ständig weiter steigender Grundstückspreise immer kleiner werdenden Baugrundstücke haben dementsprechend auch immer kleinere Flächen vor dem Haus zur Verfügung, was viele Eigentümer scheinbar zu der Erkenntnis kommen lässt, dass sich die Schaffung einer Grünanlage erst gar nicht lohnt. Nach wie vor ist die Vorgartenfläche aber so etwas wie die Visitenkarte oder das Aushängeschild der jeweiligen Bewohner und bedarf also im soziokulturellen Verständnis einer besonderen Behandlung. Unter dem vermeintlichen Aspekt der Pflegeleichtigkeit werden auf ausgelegten Untergrundfolien Kiesfelder -schlimmstenfalls mehrfarbig- aufgeschüttet, bestenfalls mit kleinen Löchern versehen, aus denen dann Formschnittgehölze herauslugen. Auf der Facebook-Seite „Gärten des Grauens“ gibt es ständig neue Beispiele dieser neuen Garten-Gattung (siehe auch Bücherliste auf Seite 73 dieser Ausgabe). Dass diese Kiesel zumeist auch noch aus asiatischen Steinbrüchen mit Kinderarbeit kommen, setzt dem gestalterischen Irrsinn noch eine zynische Krone auf. Doch in Zeiten des Klimawandels, des Insektensterbens, der Aufheizung der Städte und der Feinstaubproblematik ist ein Ausstieg aus dieser neuen Steinzeit dringend angeraten. Für ein gesundes Klima in den Städten ist jede noch so kleine Grünfläche vonnöten. Für den Erhalt der existenzbedrohten Insekten, vor allem der Bienen, sind blühende Pflanzen überlebenswichtig. Für die in den Städten heimischen Vogelarten entfallen durch versteinerte Gartenflächen dringend benötigte Nahrungsquellen. Dies alles sind keine Öko-Hirngespinste mehr, sondern beschäftigen inzwischen alle
politisch Verantwortlichen in den Kommunen und auch im Bund. Aber jeder Hausbesitzer kann auch direkt aktiv werden und die Anlage nicht nur seines Vor-Gartens prüfend unter die Lupe nehmen. Ein Vorgarten hat auf kleiner Fläche verhältnismäßig viele Aufgaben zu übernehmen: Zunächst muss er eine direkte Wegverbindung vom Gehweg zum Hauseingang herstellen, eventuell mit Abzweigung zur Garage und/oder dem Hauptgarten.
Für Gäste soll er einladend sein, für Passanten anschaulich, für Einbrecher abweisend. Notwendige Mülltonnen können gut einen Sichtschutz gebrauchen, Fahrräder einen sicheren Unterstand. Einblicke in das Haus sind nicht wünschenswert, Ausblicke auf unbekannte Besucher schon. Ganz schön viel auf einmal möchte man meinen. Aber mit einer durchdachten Grundstrategie lässt sich auch viel unter einen Hut bringen. Zunächst sollte das Haus selbst Grundlage für ein Vorgartenkonzept sein. Eine strenge, kubistische Architektur braucht nicht unbedingt eine ebenso streng angelegte Rasterbepflanzung, einen Wildwuchs in kurvigen Rabatten jedoch ebenso wenig. Eine gezielte Auswahl weniger Sorten oder Farben in klaren, aber natürlichen Wuchsformen reicht aus, um ein stimmiges Gesamtbild ohne übermäßigen Pflegeaufwand zu erzeugen. Ein verspieltes Haus dagegen verträgt auch gut einen durchmischten Bewuchs mit unterschiedlichen Blühern. Kleine Trockenmauern mit entsprechenden Pflanzen können natürlich wirkende Abgrenzungen bilden und auch Höhenunterschiede meistern, seien sie vorgegeben oder auch künstlich angelegt. Es ist ein weit verbreiteter Trugschluss, dass bekieste Flächen pflegeleicht seien. Auch noch so sorgfältig darunter angebrachte Folien sind nicht dauerhaft resistent gegen Wurzeltriebe mit ihren unglaublichen Kräften. Zudem weht der Wind ungehindert permanent kleinste Humuspartikel durch die Luft, die sich von oben zwischen den Kieseln ablagern. Zusammen mit jedem einzelnen, nicht sofort aufgeklaubten Blättchen, das in den Zwischenräumen verwittert, bilden sie genügend Nährboden für ebenfalls angewehte Samen, die dann eben oberhalb der Folie austreiben und dem Kiesgartenbesitzer die lange Nase zeigen. Darüber hinaus speichern Steine die Wärme und geben sie wieder an die Außenluft ab, das Vorgartenklima heizt sich also noch mehr auf. Bepflanzungen jedoch verschatten Bodenflächen, die dann eine spürbar angenehme Verdunstungskühle abgeben. Und Fluginsekten bei der Nektarbeschaffung zuzusehen ist weitaus erquicklicher, als ein Kiesbett abzustauben. Wenden wir uns also ab vom Steine-Einerlei hin zu nachhaltigen, klimafreundlichen und artenreichen Augenweiden in Form von sinnvoll angelegten Vorgärten. Der Hauszugang sollte auf direktem Weg und nicht über einen Schlingerkurs erfolgen. Auch eine ausreichende Breite ist ratsam, damit man nebeneinander gehen kann und nicht im Gänsemarsch gehen muss. Beim Pflastermaterial ist es ratsam, wie bei der Auswahl der Pflanzen darauf zu achten, ob vorrangig Sonne oder Schatten in diesem Bereich herrscht, da bei letzterem mit rascher Vermoosung gerechnet werden muss. Solange dies nur in den Fugen passiert, ist es noch schön, trägt man es aber unter den Sohlen mit ins Haus, kann es böse Verfärbungen auf den hier wesentlich empfindlicheren Materialien geben. Chemische Moos-Bekämpfung ist hier nicht die Alternative, da sie die Chemikalien ebenfalls ins Haus tragen. Die Alternative heißt schlicht und einfach: Schrubben. Auch möglicher Laubabwurf mit entsprechenden Folgen bei Regen müssen bei einer Pflanzung von Bäumen am Wegesrand bedacht werden. Kleinkronige Bäume halten nicht nur diesen in natürlichen Grenzen, sondern auch eine mögliche Verschattung, womit wir wieder beim Moos wären. Ist die Vorgartenfläche zu klein für all die blühenden Vorstellungen, kann die Einbeziehung der Fassade Abhilfe schaffen. Auch in der Anfangszeit mit wenig Bewuchs bereits schön gearbeitete Rankgerüste verlängern den Vorgarten quasi in die Vertikale. Wichtig dabei ist ein genügender Abstand nicht nur zur Fassade, sondern auch zu Fenstern und Türen. Derartige Hilfsgerüste können bei entsprechender Gestaltung durchaus auch zu einer gelungenen Gesamtstruktur beitragen. Überhaupt ist es für die Anlage des Vorgartens wichtig, sich immer zu vergegenwärtigen, dass der Hauszugang das gesamte Jahr über einladend und attraktiv wirken sollte. Abwechslungsreich und immer wieder interessant gelingt dies bei Beachtung der jeweils unterschiedlichen Zeiten von Blüten, Früchten und Laubfärbung. Die oft notwendige Erfüllung funktioneller Anforderungen wie Mülltonnenplatz oder zum Beispiel Fahrradunterstand sind weitaus schwieriger zu meistern. Beides sollte nah am Haus gelegen sein, aber die angestrebte, einladende Optik nicht beeinträchtigen. Ganze Bücher sind über diesen ästhetischen Zwiespalt bereits geschrieben worden. Ein Patentrezept jedoch gibt es nicht. Zu unterschiedlich sind die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort, die persönlichen Anforderungen und Ansprüche, aber auch die städtebaulichen Vorgaben. Hier gilt es, seine ganz individuelle Quintessenz aus all den schlauen Ratschlägen zu bilden. Graue Plastikverschläge mit Holzmaserung und angedeuteten Türscharnieren sind jedoch auf keinen Fall eine Option, da das störende Mülltonnenplastik nicht mit anderem Plastik wirkungsvoll kaschiert werden kann. Um die dunkelgrauen Ungetüme mit ihren leuchtend-bunten Deckeln zu verbergen sind Holzverschläge, die witterungsbedingt mit der Zeit natürliche Patina ansetzen, sicherlich die bessere Wahl, zumal diese nach Belieben auch berankt werden können. Die neue Ästhetik der steingefüllten Gabione ist auch nur dann harmonisch, wenn die Kieselfüllung in Form und Farbe nicht künstlich und somit fremdkörperhaft aussieht. Eine Bestückung mit polygonalen, nicht zu kleinen Bruchsteinen aus heimischem Abbau, die in anderer Bearbeitung vielleicht auch als Trittpfade in den Beeten oder als geschichtete Trockenmauern im Vorgarten ihre Verwendung finden, lassen einen durchgehenden Faden erkennen, der das Auge beruhigt und wirklich ablenkt.
Einmal gut überlegt und sinnvoll angelegt ist ein bepflanzter Vorgarten auf Dauer ein nicht nur optischer Gewinn für viele Seiten. Und bevor weitere Kommunen die Notbremse ziehen und Kiesgruben vor den Häusern verbieten, was ja auch mit Kosten zur Überwachung der Einhaltung zu Lasten des Steuerzahlers verbunden wäre, sollten alle betroffenen Hauseigentümer von sich aus ihren Vorgarten prüfend unter die Lupe nehmen und sich von ihren Schotterpisten trennen. Es ist an der Zeit.
Text: Rainer Güntermann
Fotos: Volker Michael | „Vorgärten – Das große Ideenbuch“ | www.bjvv.de, Rheingrün
urban farming
Stadttomaten auf dem Balkon. Das rote Gemüse besteht zu über 90 Prozent aus Wasser und ist deshalb sehr kalorienarm. Außerdem hat die Tomate nicht nur hohe Mengen Vitamin C, sondern auch zahlreiche B-Vitamine, welche die Konzentration fördern können.
Gemüse aus der Konserve? Ein besonderer Spaß beim Urban Farming ist die Entdeckung neuer (alter) Pflanzgefäße. Ob ausrangierte Schuhe, Autoreifen, alte Konservendosen oder Plastikflaschen – nichts ist unmöglich

Kein Platz? Kein Problem! Ob die Wand hinauf, über Regale gestaffelt oder ganz klassisch im Balkonkübel – für eine ertragreiche Ernte braucht es nicht viel Platz.
alles schief – Dachausbau Stille Reserven nutzen


Wie immer bei irgendwelchen geplanten Umbaumaßnahmen ist es ratsam, sich erst einmal über die aktuelle Gesetzeslage zu informieren, und zwar vor Ort, sprich in der jeweiligen Gemeinde, denn die Bauvorschriften können von Kommune zu Kommune stark variieren. Orientiert sich die jeweilige Behörde an den neuen Baunutzungsverordnungen, ist es relativ egal, wie viel Wohnraum hinzugewonnen wird. Bei älteren jedoch kann die neu gewonnene Fläche Einfluss auf die Geschossflächenzahl haben, was zu Einschränkungen führen kann. Kleine Ausbauten sind normalerweise ohne besondere Baugenehmigungen möglich, bei Eingriffen in die Tragstruktur des Dachstuhls jedoch ist immer eine Anmeldung bei der zuständigen Baubehörde nötig. Soll der Dachboden später primär genutzt, also zu Wohn- und nicht zu Lagerflächen, ist aber auf jeden Fall eine Nutzungsänderung erforderlich. Diese wiederum hat Einfluss auf erforderlichen Fensterflächen und lichten Mindesthöhen. So müssen mindestens die Hälfte der neugewonnenen Flächen über 2 Meter hoch sein und die Fensterfläche ein Achtel der Grundfläche ausmachen.
Liegt die Raumhöhe unter 1,80 Meter dürfen gar keine dauerhaften Aufenthaltsräume dort geschaffen werden. Sind behördliche Fragen hinreichend abgeklärt, muss die Substanz des jeweiligen Dachstuhls und der Bodenplatte einer genauen Betrachtung unterzogen werden. Reicht die Tragfähigkeit aus für die geplanten Leichtbauwände und auch die gewünschte Möblierung? Ist der Dachstuhl stabil genug für notwendige Dämmmaterialien und Fenstereinbauten? Ist das Holz trocken und frei von Schädlingsbefall oder Fäulnis? Ist die Dachdeckung lückenlos und alle Ziegel auch unversehrt? Sind vorhandene Kamine rissfrei und die Anschlüsse dicht? Reicht die jetzige Deckenöffnung aus für einen bequemen Zugang oder muss sie vergrößert oder gar verlegt werden? Soll der Zugang nicht von einem bestehenden Treppenhaus oder Flur, sondern durch einen bewohnten Raum erfolgen, muss man sich Gedanken über die spätere Nutzung machen. Kombinationen von Kinderzimmer und Spielboden, Schlafzimmer und Arbeitsempore oder Gästezimmer und zusätzlichem Bad sind sinnvoll, ein Freunde-Feiern-Fernsehraum erschlossen durch das Elternschlafzimmer sicherlich nicht. Bei allen Varianten sollte auch ein ausreichender Trittschallschutz auf der Deckenplatte aufgebracht werden. In den meisten Fällen ist aufgrund der strengen Brandschutzvorschriften ein zweiter Fluchtweg notwendig. Dieser kann über bestehende oder neu einzubauende Fenster erfolgen. Dazu muss dieses aber eine Diagonale von mindestens 1 Meter
aufweisen. Sollte geplant sein, eine Giebelwand komplett zu verglasen, muss ein Statiker eingeschaltet werden, um die Stützfähigkeit für den Dachstuhl mit all seinen Veränderungen hinsichtlich aufgebrachter Dämmmaterialien und Fenstereinbauten zu gewährleisten. Um dem Brandschutz zu genügen, müssen auch alle tragenden Elemente wie Stützen, Pfeiler und Wände bei Einfamilienhäusern zumindest feuerhemmend erstellt sein. Die Themen Dämmung und Fenstereinbau sind maßgeblich von der Beschaffenheit des Dachstuhls abhängig. Möchte man so viel Raumhöhe wie irgendwie möglich erreichen oder erhalten, ist eine Dämmung zwischen den einzelnen Dachsparren sinnvoll. Sie ist jedoch aufgrund der zahlreichen Anschlussfugen aufwändiger als eine großflächig unter den Sparren befestigte Dämmung, die nur die Fenster ausspart. Sind keine großflächigen Kippfenster vorhanden oder ihr Einbau nicht möglich, können zwischen die vorhandenen Sparren auch übereinander gereihte Fensterbänder sinnvoll sein. Oft ist diese Variante auch günstiger, als den Dachstuhl aufzuschneiden und die Sparren horizontal neu auszusteifen. Mit der dann sinkenden Einbauhöhe steigt die Ausblicksgröße, und zudem wird die Bedienung einfacher. Bei einer sogenannten Überfirstverglasung steigert sich das Sichterlebnis noch einmal. Aber auch nebeneinander liegende Fensterbahnen zwischen den Sparren sind reizvoll. Mit zunehmender Fensterfläche steigt aber auch der Lichteinfall und somit die Wärmeeinwirkung. Sonnenschutzglas ist dann eine gute Investition. Sonnenschutzrollos in verschiedenen Varianten oder Schutzfolien erfüllen ebenfalls ihren
Zweck, nicht ganz so effektiv, aber auch nicht ganz so kostspielig. Durch ein ausgeklügeltes Lüftungssystem auch bei geschlossenen Fenstern können moderne Dachflächenfenster aber schon einen Teil dieser Problematik ausgleichen. Neu geplante Fenster in Form von Dachgauben bedürfen auf jeden Fall einer behördlichen Genehmigung, da diese die Dachform verändern. Bei der Formgebung hat es nicht nur in der Vergangenheit zahlreiche Beispiele für hohe Handwerkskunst, aber geringe Effektivität gegeben. So gibt es große Diskrepanzen zwischen den Kosten von Dreiecksgauben und ihrem Raumgewinn, zwischen dem Platzbedarf einer Fledermausgaube und ihrer Lichtausbeute und hinsichtlich einer optischen Harmonie zwischen halbrunden Bogengauben und spitzen Satteldächern. Im Zuge der immer weiter fortschreitenden Nutzung der Dachflächen für Photovoltaik- und Solaranlagen hat sich aber zumindest die weitere Ausbreitung von Fledermausgauben erledigt. Denn für die technische Installation wird jeder Quadratmeter auf der sonnenzugewandten Seite benötigt. Auch bei nachträglichen Umbaumaßnahmen am Dach sollte große Sorgfalt darauf gelegt werden, dass die beteiligten Gewerke Dachdecker, Fensterbauer und Installateur gemeinsam eine technisch, aber auch optisch optimale Lösung erarbeiten. Auf zu vielen Dächern sieht man ein wirre Pflasterung mit unterschiedlichen Solarpaneelen zwischen Gauben, Kippfenstern, Kaminen und abgetreppten Giebeln. Eine grundlegendes Gewicht bei der Schaffung neuen Wohnraumes auf bisher ungenutzten Dachböden kommt der Aufstiegsmöglichkeit zu. Wurde das Dachgeschoss bisher lediglich über eine klapprige Kippleiter bestiegen, sollte in Zukunft der Zugang bequem über eine Treppenanlage erfolgen. Diese – wie auch immer letztlich geartet – wird in den meisten Fällen eine größere Deckenöffnung nötig machen. Aufgrund ihres geringen Platzbedarfs sind Spindeltreppen auf den ersten Blick eine raumsparende Lösung. Diese sind aber aufgrund ihrer engen Wendelung zumeist nicht freihändig zu begehen, wodurch der Transport von größeren Gegenständen stark eingeschränkt ist. Dies ist bei der geplanten Möblierung der neuen Wohnfläche ein wichtiges Kriterium. Auch gerade, aber sehr steile Treppen mit Stufen von geringer Tritttiefe können zwar vorwärts hoch-, aber runter oftmals nur rückwärts begangen werden. Eine Alternative sind sogenannte Sambatreppen oder Treppen mit Schmetterlingsstufen. Anfangs vielleicht noch gewöhnungsbedürftig hat man aber schnell den Dreh raus, mit welchem Fuß man den Anfang des Auf- oder Abstiegs macht. Bedingt durch diesen oft eingeschränkten Zugang kommt der vorausschauenden Möblierung der neuen Wohnfläche unter dem Dach eine große Bedeutung zu. Da viele Gegenstände nur zerlegt nach oben transportiert werden können, ist es angeraten, vorhandene bauliche Elemente wie Wandvorsprünge, freistehende Kamine oder Dachpfosten mit einzubeziehen. Durch die Integrierung in ein vor Ort auf Maß errichtetes Regal oder einen Schrank werden diese nicht mehr als störend oder im Weg stehend wahrgenommen. Dazu kann auch eine auf jeden Fall notwendige Brüstung rund um die Bodenöffnung gehören. Alles, was im Erdgeschoss vielleicht noch elegante Füße hat, kann hier oben getrost direkt auf dem
Boden stehen, was den Raum höher erscheinen lässt. Auch sollte man den gesamten Bodenbereich nutzen und nicht wie immer noch sehr beliebt durch Einziehen von seitlichen Drempeln unnützen und nicht zugänglichen Leerraum schaffen. Niedrige Rollcontainer können bei Bedarf unter der niedrigen Schräge hervorgeholt und wieder zurückgeschoben werden. Die Optik aber suggeriert weiter eine große, offene Fläche, was durch einen möglichen großen Teppich noch gesteigert werden kann. Ein unter der Dachschräge vorgesehener Kleiderschrank ist effektiver auf Maß mit nur einer Seiten- und Vorderfront und restlos ausgenutzter Innenfläche zu realisieren, als eine abgetreppte, fertige Kastenvariante. Es gibt wirklich viele Gründe, ungenutzten Dachraum einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Anregungen für alle möglichen Szenarien gibt es zuhauf in zahlreichen Publikationen (siehe auch die Bücherliste in dieser Ausgabe). Einen zusätzlichen Anreiz bieten aber nicht zuletzt auch staatliche Fördertöpfe für derlei Ausbaumaßnahmen, da es auch um Energieeffizienz geht. Denn durch den Um- und Ausbau von Dachböden werden automatisch sinnvolle Dämmungsmaßnahmen vollzogen, was nicht nur dem neu geschaffenen Wohnraum, sondern dem gesamten Haus zugute kommt. Zudem können für herangewachsene Kinder größere Wohnmöglichkeiten geschaffen werden, die einen Umzug in eine immer knapper zur Verfügung stehende Singlewohnung zumindest hinauszögern können. Oder es wird durch Umstrukturierung und Umzug im eigenen Haus benötigter Platz für einen Elternteil frei. In diesem Sinne: Träumen Sie mal darüber nach!
