Frühjahrsputz im Garten

Schubkarre im Garten

Frühjahrsputz im Garten

Der Winterschlaf ist vorbei: Der Garten kann für den Frühling fit gemacht werden. Damit Sie das Frühlingserwachen auch in Ihrem Garten genießen können, gibt es einige Dinge zu tun. Aufstehen, der Frühling ist da!

Noch sind viele Böden gefroren oder zu kalt, um schon mit dem Pflanzen zu beginnen. Doch im Verlaufe des März wird der Boden trocken und wärmer. Somit lassen sich im März die Grundlagen schaffen für die volle Pracht, die Ihren Garten im Sommer und bis in den Herbst hinein zu Ihrer persönlichen Wohlfühloase werden lässt.

Der 1. März bezeichnet den meteorologischen Frühlingsanfang, ab dann heißt es also: Frühjahrsputz im Garten.

Schubkarre in einem GartenWas ist also zu tun? Nach dem Winter sollte zunächst aufgeräumt werden, und dabei geht es nicht nur ums Auge. Laub und Äste müssen vor allem vom Rasen entfernt werden, schließlich braucht der nach dem Frost viel Licht und die damit kommende Wärme. Er sollte nun gemäht und vertikutiert werden.… zum Artikel

VOR-HER-NACH
Harmonisch & Spannungsvoll

Dentallabor – das klingt nach Medizin, technischer Umgebung und steriler Atmosphäre. Das es auch anders geht, zeigt uns ein Vertreter dieser Branche in Eilendorf. In einem herrschaftlichen Haus wurden die Räumlichkeiten fachmännisch restauriert, technisch auf den aktuellsten Stand gebracht und gleichzeitig harmonisch und spannungsvoll mit der neuen Nutzung in Einklang gebracht. Dass dabei nicht nur medizinisch-steriles Weiß vorherrschen muss, zeigen die Bilder unserer Visite.

Treppenhaus mit Terrazzofußboden und mit stuckrahmen verzierten Wandflächen

Unübersehbar sticht die in einem satten Rot gehaltene Fassade des Gründerzeitbaus in der Eilendorfer Severinstraße schon von weitem ins Auge. Einige goldene Stuckakzente und das silbergraue Sockelgeschoss veredeln das Gesamtbild des fünfachsigen Hauses. Bis 2013 noch im ehemaligen Ladenlokal des Erdgeschosses untergebracht, packten die beiden Dentallabor-Partner Thomas Delheid und Andreas Frommhold die Gelegenheit beim Schopfe, das gesamte Haus zu kaufen und somit die nutzbare Fläche erheblich zu vergrößern. Nun betritt man die Geschäftsräume durch den ehemaligen Hauseingang und ist erst einmal überrascht, dass keinerlei erwartete Sterilität sichtbar ist.… zum Artikel

Wohnen mit Möbelklassikern

Wohnen mit Möbelklassikern

We call it a Klassiker – nicht nur Franz Beckenbauer weiß Bescheid. Kaum ein Möbelhaus mit Qualitätsanspruch kommt an ihnen vorbei. Will ein Kunde auf Nummer sicher gehen bezüglich Design und Erkennungswert bei Gästen, wählt er gern ein Möbel, welches diesem Selbstverständnis entspricht. Möchte man dennoch eine individuelle, unverwechselbare Note bei der Möblierung mit Möbel-Klassikern einbringen, sind Vintage-Exemplare mit gern auch sichtbarer Vergangenheit das viel zitierte i-Tüpfelchen der Gesamteinrichtung.

 

Klassiker heißen Klassiker, weil sie nie richtig aus der Mode gekommen sind, alle Trends der Zwischenzeit überlebt haben und immer gut kombinierbar sind, obwohl oder auch weil sie Solitäre sind. Kein Möbel wird direkt als Klassiker entworfen oder mit dem Ziel gebaut, ein Klassiker zu werden, aber wenn der Entwurf sich als typisch für den jeweiligen Zeitgeist herausstellt und revolutionär neu ist, stehen die Chancen nicht schlecht, diese Laufbahn einzuschlagen. Oft gelten derartige Stücke zunächst als Mauerblümchen, weil sie –noch- nicht verstanden werden.… zum Artikel

Auf dem Teppich bleiben

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Auf dem Teppich bleiben

Wer bei Teppichen nur an die Stolperbrücken von den Großeltern denkt, ist nicht mehr auf dem neuesten Stand. In den letzten zwei Dekaden hat sich das Angebot auf diesem Einrichtungssektor gewaltig gewandelt. Damit sind nicht etwa neue Modelle der in Deutschland so beliebten Auslegeware gemeint, auch nicht psychodelisch gemusterte Wuschelteppiche aus Synthetikfasern, sondern hochwertige Neuinterpretationen von orientalischen Vorbildern aus hochwertigen Naturmaterialien, welche auch mit modernsten Einrichtungskonzepten harmonieren. Wir stellen Ihnen einige Beispiele dieser neuen Vertreter traditioneller Knüpfkunst vor und beleuchten auch deren Historie.

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Als erster nachweislicher, geknüpfter Teppich gilt der in der Sankt Petersburger Eremitage ausgestellte Pasyryk-Teppich, benannt nach seinem Fundort im südsibirischen Altai-Gebirge an der Grenze zur Äußeren Mongolei. Er wird auf etwa 500 Jahre vor Christus datiert und ist aufgrund seiner Eiskonservierung im Permafrostboden einer Grabstätte bis zu seiner Entdeckung 1947 sehr gut erhalten. Entstanden ist die Knüpfkunst wohl in Zentralasien, wo die Nomadenstämme mehr Schutz in den strengen Wintern brauchten, als dies die Felle ihrer Tiere erlaubte.… zum Artikel

Zimmermann´s brillen-werk

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Umnutzungen von Industrie-Architektur sind zumeist spannend, aber nicht immer stimmig. Ein positives Beispiel dieser Verwandlung ist jedoch die ehemalige Straßenbahnstation im Stolberger Stadtteil Vicht, die ohne augenfällige Einschnitte in die vorhandene Substanz zu einem Werkstatt-Atelier eines weit über die Region bekannten Brillen-Herstellers umgebaut worden ist. Handwerk und Maschinen, Technik und Atmosphäre sind hier gekonnt miteinander kombiniert worden. Sehen Sie selbst!

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Heute besteht der Verkehrsknotenpunkt Stolberg-Vicht aus einem Auto-Kreisverkehr, aber nur 100 Meter entfernt in Richtung Mausbach steht ein architektonisches Zeugnis aus der Zeit, als der Straßenbahn-Haltepunkt Vicht-Dreieck das mobile Zentrum war. Doch zunächst ein kurzer historischer Abriss der Straßenbahngeschichte im Grenzland: Seit 1880 verkehrte in Aachen eine Pferdebahn, da die Pferdekutschen den Personentransport zwischen den damals boomenden Kurbetrieben nicht mehr bewältigen konnten. Betrieben wurde sie von der Aachener- und Burtscheider Pferdeeisenbahn-Gesellschaft, deren Streckennetz immer weiter ausgebaut wurde. Bereits ein Jahr später wurde eine Verbindung zwischen Stolberg-Bahnhof und Stolberg-Hammer aufgenommen. Aufgrund der topografischen Schwierigkeiten –in Aachen mussten stets zwei Pferde einen Wagon ziehen- gab es aber große Lücken zwischen einzelnen Abschnitten.… zum Artikel