
FILM AB!
Die Technik ist soweit, das Angebot ist es auch. Filme und Serien können über das Internet gestreamt, Bild und Ton in exzellenter Qualität abgespielt werden – beste Voraussetzungen für das Heimkino. Und das lässt sich hervorragend in die ganz normale Wohnumgebung integrieren.

War der Traum von Heimkino noch vor wenigen Jahren für die Meisten unerschwinglich, haben sich heute die Voraussetzungen geändert. Mit einem HD-Beamer oder -Fernseher und einem Cinema-Soundsystem lässt sich in den eigenen vier Wänden ein echtes Kino-Feeling herstellen. Kein Stress mit der Ticketreservierung, keiner, der die Sicht versperrt, dafür ein bisschen Hollywood für zu Hause. Oder live-Feeling bei Sport-Events. Sie bestimmen das Programm.
Die Preise für die gute Technik sind heute in den meisten Fällen bezahlbar. Die Möglichkeiten der Integration in die Inneneinrichtung vielfältig, wie zum Beispiel bei den Wohnsystemen von WK Wohnen und Team7. Viele HiFi-Händler bieten die Installation von Komplettsystemen in Ihrem Haus direkt mit an und arbeiten dazu zum Beispiel mit Schreinereien und Schlossereien zusammen. Die Nachfrage nach einer Komplettinstallation schon bei der Kaufberatung lohnt sich also.
Denn noch vor der Frage nach der technischen Ausstattung steht die nach den Räumlichkeiten: Soll das Heimkino im Wohnzimmer installiert werden? Oder gar im Schlafzimmer? Sollen also Fernseher und Soundsystem beziehungsweise Beamer und Leinwand im Interieur gänzlich versteckt werden? Oder gibt es einen Kellerraum, der zum privaten Kino umgebaut werden kann?
Hier sind also nicht nur technische Aspekte ausschlaggebend, vor allem die wohnlichen Gegebenheiten fallen ins Gewicht. Ein Heimkino mit Beamer und Leinwand sollte möglichst fensterlos sein, um Reflexionen zu vermeiden. Hier bietet sich der Keller an. Trotzdem lassen sich mit einem modernen Heimkinosystem auch im Wohnzimmer hervorragende Klang- und Bildergebnisse erzielen – mit Beamer oder Flachbildfernseher gleichermaßen. Teppiche und Möbel können Störgeräusche schlucken, Vorhänge oder Jalousien Lichtreflexe aus dem Sichtfeld halten.
Nicht zu unterschätzen ist auch die Frage nach den richtigen Sitzmöbeln. (Kino-)Sessel, Sofas oder die große Couch sollten bequem sein und genug Platz bieten. Auch der richtige Winkel ist beachten, damit beim Kinoerlebnis eine bequeme Haltung eingenommen werden kann, der Kopf nicht in den Nacken gelegt werden muss etc. Hier kommt die Frage nach Flachbildfernseher oder Beamer ins Spiel – denn die wirklich großen Bilder wirft ein Beamer auf die Leinwand. Und eine große Leinwand eröffnet natürlich auch mehr Möglichkeiten beim Positionieren der Sitzmöbel.
Flachbildfernseher oder Beamer? Beide Techniken gibt es in HD, 4K und mit 3D-Darstellung. Was für welchen Raum und für welche Sehgewohnheiten das geeignete Medium ist, entscheidet sich durch die Gegebenheiten und persönliche Vorlieben beim Fernsehen – und natürlich nach einer gründlichen Beratung beim Fachhändler. Ein Beamer kann beispielsweise auch TV-fähig sein und den Fernseher im Haushalt komplett ersetzen. Stimmen die wohnlichen Gegebenheiten, lassen sich Beamer und Leinwand recht gut verstecken und der Raum deutlich freier gestalten als mit Fernseher, der im ausgeschalteten Zustand immer noch eine schwarze Fläche im Raum darstellt. Die Leinwand verschwindet per Rollo an der Decke oder lässt sich per System im Boden versenken. Da der Beamer relativ klein ist, lässt auch er sich, wenn er nicht benutzt wird, gänzlich im Interieur verstecken. Allerdings ist zu beachten, dass auch die Umsetzung mit Beamer in jedem Fall noch Peripheriegeräte benötigt, da dieser nicht mehr als die Bilderzeugung erledigt. Tonwiedergabe, Fernsehempfang und weitere Funktionen kommen von externen Geräten, die natürlich auch untergebracht werden wollen.
Natürlich ist eine solche Installation und Integration von Beamer, Leinwand und Co. mit einigem Aufwand und viel Planung verbunden. Und bei Tageslicht ohne Verdunkelung im Raum bekommt der Beamer Schwierigkeiten bei der Darstellung von Schwarz und somit von Kontrasten. Während man mit dem Fernseher ganztägig schauen kann, ist man mit dem Beamer von Möglichkeiten zum Abdunkeln abhängig. Doch bei idealen Lichtbedingungen – zum Beispiel im Heimkino im Keller – versorgt der Beamer die Zuschauer mit einem schöneren Bild als der Fernseher. Es kommt nämlich als Reflexion von der Leinwand, während vom Fernseher aus das Auge mit selbst leuchtenden Pixeln bestrahlt wird, was wir als unangenehmer empfinden. Zudem kann es in flexiblen Größen wiedergegeben werden, wohingegen man sich beim Fernsehgerät einmal für eine Größe entschieden hat.
Aber natürlich verfügt nicht jeder Haushalt über hinreichende Möglichkeiten, eine Leinwand zu verstecken oder um genügend Abstand zwischen Beamer und Leinwand herzustellen. Moderne TV-Geräte sind hier nicht nur technisch in der Lage, ein besonderes Kinoerlebnis zu erschaffen, auch Flachbildfernseher lassen sich selbst noch mit großer Bildschirmdiagonale elegant ins Interieur einbinden. Die Kabel von und zum TV-Gerät können genauso versteckt werden wie ein Motor, der den Flachbildfernseher schnell in die richtige Position drehen kann – aus seinem „Versteck“ heraus oder flexibel in den gewünschten Winkel. Das Kinoerlebnis kann so jederzeit flexibel aus verschiedenen Positionen erlebt werden. Der Rahmen des Geräts wird in der entsprechenden Wandfarbe lackiert und integriert sich so nahtlos in seine Umgebung. Die Boxen des Soundsystems – und das können je nach System zehn Stück sein – werden zum Beispiel diskret an Decke oder Wand montiert oder gar integriert. Die Peripheriegeräte wie etwa der Receiver werden in manchmal eigens dafür angefertigten Möbeln untergebracht, wo sie auch bei geschlossenen Türen mit der Fernbedienung angesteuert werden können.

Eine weitere Möglichkeit wäre etwa das Herunterklappen des Fernsehers aus der Decke, was sich zum Beispiel in einem Schlafzimmer realisieren ließe. Dabei würde eine Motorkonstruktion in die Decke eingelassen und dann das TV-Gerät daran montiert. Das ganze System samt Fernseher verschwände buchstäblich. Auch hier ließen sich die Boxen des Soundsystems dem Raum entsprechend dezent montieren und so das Heimkino-Erlebnis komplett werden.
Die Möglichkeiten sind vielfältig, denn mit der heutigen Technik lassen sich viele Ideen und Vorstellungen realisieren. Das Heimkino lässt sich als modernes System im Wohnzimmer oder als tatsächlicher Kinosaal im Keller umsetzen – egal ob mit Flachbildfernseher oder Beamer. So oder so holen Sie sich ein bisschen Hollywood nach Hause.




tehtische vor dem großen Leinwandvorhang verbreiten wahrlich Großstadt-Atmosphäre und laden direkt zum Pre-Drink ein. Spätestens jetzt erschließt sich einem Jeden die frühe Öffnungszeit vor der Vorstellung, wie auch die Möglichkeit, freitags und samstags nach der Filmvorführung den Abend an der Bar ausklingen zu lassen. Die Tatsachen, dass nur ein Film pro Abend gezeigt wird, dies sogar ohne Produkt-Werbung, die Umbaukosten von 11.000 Euro pro Sitzgelegenheit (mehr als das Doppelte des Branchenüblichen), die reduzierte Anzahl von nur 41 Master-Sesseln im Parkett und 83 sehr geräumigen und bequemen Stühlen auf dem Balkon – all dies steht für puren Enthusiasmus und idealistisches Luxus-Hobby.
Überhaupt die Sessel! In Rückenlehnenneigung exakt auf das Verhältnis von eingeebnetem Boden zur hohen Leinwand angepasst, derart großzügig bemessen, dass man fast geneigt ist, die Schuhe auszuziehen und die Extremitäten mit auf die
Das Fehlen von Popcorn wird mehr als ausgeglichen durch eine anspruchsvolle Auswahl von leckeren Kleinigkeiten in ansprechender Präsentation, und die vielen, durch angemessene Garderobe zu erkennenden Servicekräfte, gepflegt servierten Getränke, unter anderem auch Weine, Cocktails und – für mich als Wahlbelgier sehr willkommen – Trappistenbier. Dies alles unter dem Vorzeichen der Abkehr vom Wegwerf-Catering.





Wenn wir uns also die Zeit nehmen, um uns etwas Gutes zu tun, schüttet unser Körper besonders viele Endorphine und Dopamine aus. Die Glückshormone sollen die Leistungsfähigkeit des Gehirns steigern, Schmerzen lindern sowie ihrerseits das Immunsystem aktivieren. Für eine Wellness-Oase zu Hause sprechen also auch neurobiologische Argumente.
Sie müssen damit auch nicht mehr nur in den Keller verbannt werden, heutige Bauarten und Designs lassen sich nahtlos ins Badezimmer integrieren. Das eigene Spa – vielleicht noch mit Badewanne oder Whirlpool – gehört damit zur normalen Wohnumgebung und kann somit auch täglich und komfortabel wie das normale Bad genutzt werden.
Anbieter eröffnen die Möglichkeit, die Sauna individuell zu planen und umzusetzen. Einfacher ist es natürlich, wenn das schon vor einem Hausneubau mit in die Planung übernommen wird. Doch auch ein nachträglicher Ein- beziehungsweise Umbau der Räumlichkeiten ist natürlich möglich. Das kann von einer Firma erledigt werden, aber natürlich auch vom Heimwerker. Heimsaunen sind nämlich als Fertigkonstruktion aus mehreren Elementen erhältlich, die wie beim Schrankaufbau nach Anleitung fest miteinander verschraubt werden. Es gibt sie aber auch aus Massivholzbalken, dicke Holzblöcke, die zwar nicht gedämmt sind, die aber durch ihre Stärke die Hitze länger speichern können. Der Aufbau ist zwar etwas komplizierter und teurer, aber auch selbst machbar. In beiden Fällen ist es aber ratsam, den Saunaofen von einem Elektriker installieren zu lassen. Oder man entscheidet sich von Anfang an für eine Infrarotkabine.
Diese Wärmekabinen sind eine Alternative zur Sauna und funktionieren auch anders: Der Körper wird hier nicht von heißer Raumluft erwärmt, sondern von Infrarotstrahlung. Sie ist eine natürliche Strahlung, die auch von der Sonne ausgeht. Sie dringt in die oberste Hautschicht ein und wärmt den Körper von innen. Die Durchblutung wird angeregt und man beginnt zu schwitzen. Im Gegensatz zur Sauna erhöht sich dabei die Raumtemperatur nur geringfügig, trotzdem wird auch hier der Fiebereffekt erreicht, der zur besseren Durchblutung und Entschlackung führt. Lediglich der Kreislauf wird deutlich weniger beansprucht. In der Sauna ist er Temperaturen zwischen 70 und 110 Grad ausgesetzt, in der Infrarotkabine zwischen 35 und maximal 50 Grad Celsius. Das macht den Besuch weniger anstrengend als in der finnischen Sauna. Entsprechend niedrig ist der Stromverbrauch: In der Sauna werden sechs bis acht Kilowatt pro Stunde verbraucht, mit Infrarotstrahlern 1,2 bis 2,5 Kilowatt abhängig von Anzahl und Größe der Strahler. Im Gegensatz zur finnischen Sauna muss außerdem der Raum nicht lange vorgeheizt werden – auch hier lässt sich Energie sparen. Die Infrarotkabine benötig zum Anschluss lediglich eine Steckdose und ist darüber hinaus meist platzsparender als die Sauna.
Ihr Design und Aufbau zeichnen sich ebenfalls durch die Wahl verschiedener Hölzer und vielen Glaselementen aus. Türen oder Wandteile harmonieren auch hier mit dem Holz. Furniere oder Holzimitate wirken allerdings schnell billig, auch hier lohnt es sich, auf Vollholz zu setzen. Das garantiert zum einen die Langlebigkeit der Kabine, zum anderen sehen sie hochwertiger aus und sorgen für ein angenehmes Wohlfühl-Raumklima. Der angenehme Geruch hochwertigen Holzes ist schließlich auch ein nicht zu unterschätzendes Kriterium. Und wie die meist größeren Saunen lassen Sie sich durch die verschiedenen Designs nahtlos in die Badlandschaft integrieren.

Natürlich hat das Kunststudium einen guten handwerklichen Grundstock für Freihandzeichnen, plastisches Gestalten und darstellende Geometrie gelegt, von dem ich auch in meinen Nebenjobs profitieren konnte, wo ich viele Wettbewerbsperspektiven angefertigt habe. Aber auch für die Wahrnehmung und kreative Betrachtung von Natur, Objekten und Gebäuden mit ihren Details war mein Kunststudium eine gute Schule.
Der Computerzeichnung bin ich immer ein Stück vorausgelaufen: An der Hochschule wurde der Umgang mit CAD-Programmen gelehrt, als ich bereits mein Diplom machte. In den Büros waren erst die technischen Zeichner dran. Und als dann die Architekten mit dem Computer arbeiteten, war ich schon Projektleiterin. Nach unserer Bürogründung haben wir zunächst eine Menge Wettbewerbe bearbeitet – natürlich per Hand. Die Computeranimation steckte Anfang der Neunziger noch in den Kinderschuhen. Die Rechner wurden dann später von den Mitarbeitern gefüttert, die wir nach den ersten Erfolgen einstellten. Heute sind Computerzeichnungen aus unserem Büro nicht mehr wegzudenken. Aber auch in unseren CAD-gestützten Wettbewerben und Entwurfskonzepten versuchen wir immer noch, zu konkrete Animationen zu vermeiden und der Phantasie des Betrachters eine Chance zu lassen. CAD-technisch bin ich Analphabetin geblieben. Ich habe meine Skizzenrolle.
Bei meinen Motiven schließt sich der Kreis zwischen Kunst und Geographie wieder – und wird um architektonische und städtebauliche Motive ergänzt. Meine Aquarelle sind Städtebilder gewachsener Orte, deren Stimmung ich mit dem Bleistift skizzenhaft erfasse und auf das Wesentliche reduziere. Akzente setze ich mit höherer Strichintensität und sparsam eingesetzter Farbe. Dabei helfen mir mein Handwerkszeug aus dem Kunststudium und das Wissen um Baugeschichte aus dem Architekturstudium. Ich male grundsätzlich nur städtebauliche Situationen, zu denen ich einen persönlichen Bezug habe – Stationen meines Lebens wie Aachen, München oder Köln. Und natürlich auch die Ziele meiner Reisen mit der Familie. Dabei arbeite ich nicht vor Ort, sondern nach Fotos oder Postkarten. So entsteht das Collagenhafte meiner Aquarelle.
Hecken Wachsende Wände
Schon im Mittelalter wurden Hecken oft als Umzäunung von Ackerland angelegt. Sie grenzten anliegende Felder ab und schützten den Boden vor Wind- und Wassererosion. In ihrer Umgebung bildete sich ein besonderes wachstumsfreundliches Klima, ihr herabfallendes Laub machte zudem den Boden noch fruchtbarer. Doch spätestens im Barock wurde der Gartenhecke auch ein gestalterisches Element zugedacht. Aus dem reinen Nutzgewächs wurde ein architektonischer Baustein.
Während die sommergrünen Gehölze durch den bunten Farbwechsel der Jahreszeiten bestechen, liegt ein Pluspunkt des immergrünen Heckenholzes zum Beispiel in der Tatsache, dass meist auch Gartenfreunde mit weniger Erfahrung mit ihm recht gut zurechtkommen. Dafür brauchen sie mehr Geduld mit dem langsamen Wuchs, wohingegen laubabwerfende Hecken oft viel schneller gedeihen. Sommergrüne Hecken „leben“ die Jahreszeiten mit und schaffen so eine lebhafte und warme Atmosphäre, während das permanente Grün ewig frisch wirkt. Eine Frage des Geschmacks, Vor- und Nachteile gibt es auf beiden Seiten.
Der berühmte belgische Gartendesigner Jacques Wirtz beispielsweise sieht in dieser Inszenierung den den richtigen Weg, „im Garten zu sich selbst zu kommen.“, wie er in einem Interview mit der Welt sagte. Das sei auch in kleinen Gärten möglich, wichtig seien aber Perspektiven „und Abwechslung zwischen Intimität und Öffnung“. Dazu sei die langfristige Landschafts- und Gartengestaltung nur im Einklang mit der Natur möglich, nicht gegen sie. Jacques Wirtz, der „Gartenkönig“, ist bekannt für seine Kreationen aus Buchshecken, die wie Wolken durch seine Gärten schweben, für scharf geschwungene Buchenhecken und sattgrüne Abstufungen. Seine Parks gelten als stilbildend. Ganz so messerscharf muss ein Garten aber nicht grundsätzlich geschnitten sein, um Ruhe und Wohlgefühl zu erzeugen. Das kann sich auch aus dem Zusammenspiel von Farben, Formen und Räumen ergeben, die die Heckenhölzer in so vielfältiger Weise mit sich bringen. Egal ob immer- oder sommergrün.
Bei den laubabwerfenden Hölzern gilt der Zierapfel als originelles Heckenholz. Er bringt im Frühling weiße Blüten mit, im Herbst kleine rote Früchte. Die trägt auch das Pfaffenhütchen, allerdings sind sie giftig. Viel Farbe trägt auch die Rotbuche, die mit ihren beinahe violetten Blättern sehr nobel und warm wirkt.
Äußerst beliebt ist aber vor allem die immergrüne Hecke. Thuja, der Lebensbaum, ist hier besonders populär, da er relativ schnell wächst und recht preiswert ist. Allerdings kommt er erst dann richtig zur Geltung, wenn er auch groß gewachsen und gut geschnitten ist. Edler und noch etwas wärmer präsentiert sich die Eibe mit ihren roten Früchten. Sie ist ein heimisches Gewächs und sehr langlebig. Im Gegensatz zur Thuja wächst sie sehr langsam, wodurch es auch sehr lange dauert, bis sie ein wirklich blickdichter Sichtschutz ist. Deutlich schneller wächst der Kirschlorbeer, der damit auch sehr schnell zum Sichtschutz wird. Jedoch braucht er sehr viel Platz in der Breite, wodurch er für kleinere Gärten eher unbrauchbar ist. Außerdem enthalten seine Blätter und Samen, genau wie die Nadeln der Eibe, giftige Stoffe. Eibe und Kirschlorbeer wurden beide schon zur „Giftpflanze des Jahres“ gewählt.

Ob mit zackigem Formschnitt oder ausladender Fülle: Mit Hecken gestalten ist das Schaffen lebendiger Perspektiven. Denn solch ein grüner Wall wächst nicht nur mit seinen Aufgaben. Als vielseitiges architektonisches Element macht sich so eine Hecke jedenfalls schon mal sehr gut. Weshalb sich die lebende Wand ja auch immer wieder neu wachsender Beliebtheit erfreut.